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#272 new task

Linux-Prozessor-PCB: SoM phyCORE-i.MX93

Reported by: Markus Hantzsch Owned by:
Priority: major Milestone:
Component: Steuerelektronik Severity:
Keywords: Cc:
Data type: Deadline:
Depending on: Implements:
Memaddress: Observerlist:
Parent: #265 Answer:
Type: hardware Revieweraccept:
Reviewerlist: Reviewerreject:
Priority: normal Visibility:
Writable: Class:
Criticality:

Description

Als Linux Prozessor System wird auf dem Linux-Prozessor-PCB das System on Module phyCORE-i.MX93 von PHYTEC vorgesehen. Mit diesem Modul werden die Kommunikations-Schnittstellen und das User Interface (externes Display- und Keypad-Modul) realisiert.

Funktionen des Moduls

  1. Schnittstellen ETH1 und ETH2 als LAN Interfaces LAN1 und LAN2.
  2. 5 UART Schnittstellen für die Interfaces COM1/COM2, WLAN-Modul, Display/Keypad, Messcontroller.
  3. SPI-Interface für die Kommunikation mit dem RTC
  4. SD-Karten Interface

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comment:1 by herzog, 5 months ago

Die Schnittstellen des SoM phyCORE-i.MX 93 sind im wesentlichen (abhängig von der Konfiguration des SoM) 3.3V kompatibel, wobei es auch Ausnahmen gibt, die nur für 1.8V ausgelegt sind.

Ethernet-Schnittstelle

Das SoM ist mit 2 Ethernet-Schnittstellen ausgestattet:

  • ETH1 als RMII-Interface, durch Auswahl eines entsprechenden PHY-Transceivers kann man diese Schnittstelle
    • als 10/100/1000BASE-T entsprechend IEEE802.3 oder
    • als 10BASE-T1S (Single Pair Ethernet) realisieren.
      Als Aufsteck- oder Auflötmodul kann auf der Basis-PCB diese Schnittstelle ausgewählt werden.
  • ETH2 ist bereits auf dem SoM mit einem PHY-Transceiver für eine 10/100BASE-T Schnittstelle bestückt.

UART

Das SoM besitzt (maximal) 5 UART-Schnittstellen, wobei teilweise nur eine 2-Signalvariante verfügbar ist (RxD/TxD). Das ist wichtig für eine Umsetzung auf RS485, da dort mindestens noch das CTS-Signal notwendig ist.

USB

Es sind 2 USB-Ports auf dem SoM verfügbar.

  • USB1 ist als USB-OTG direkt zu nutzen, da über diesen Port auch die Programmierung des Moduls erfolgt.
  • USB2 kann mittels eine USB-Hubs gesplittet werden, um weitere Module anschließen zu können (z.B. WLAN-Modul)

I2C

Ein I2C-Port ist für den Anschluss diverser serieller Schaltungen vorgesehen. Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Device-Adressen bereits auf dem SoM vergeben sind. Auf dem RSM600-CPU-Board werden weitere Geräte vorgesehen:

  • RTC mit Backup-Batterie (Alternativen):
    • DS3231 (Maxim/Analog Devices) - wird im RFC7 verwendet
    • RV-3028-C7 - auf dem EVAL-Board phyBOARD-Nash-i.MX 93
  • FRam/EEProm bei entsprechender Notwendigkeit
  • USB-PD-Controller für eine optionale Stromversorgung der Baugruppe in der Entwicklung

SPI

Es sind 2 SPI-Ports verfügbar, wobei einer davon durch Multiplex-Funktionen eventuell nicht benutzt werden kann. ZU beachten ist, dass jeder dieser Ports nur über jeweils ein SPI_CS verfügt, der Anschluss mehrerer Geräte zusätzliche Hardware benötigt.

SD-Interfaces

Es stehen 2 SD-Interfaces zur Verfügung, wobei auch hier gilt, dass auf Grund von Multiplexing das zweite Interface nur bedingt genutzt werden kann.

GPIO

Diverse Pins des SoM stehen (je nach Multiplexfunktion) zur Verfügung und sind für verschiedene Steuerungsfunktionen vorzusehen.

weitere Interfaces

Weitere Schnittstellen (CAN, MIPI-CSI (Kamera), LVDS (Display)) werden nicht verwendet, können aber teilweise nicht mit anderen Funktionen multiplexed werden.
Ein JTAG-Port wird zur Bestückung vorgesehen, benötigt jedoch kaum zusätzlichen Platz auf der PCB.

Note: See TracTickets for help on using tickets.