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Ticket Summary Component Milestone Created
Description
#131 Kommunikation über Netzwerk Ein- und Ausgänge 19 months ago

Folgende Kommunikationsmöglichkeiten über Netzwerk (Ethernet, DSL, Wi-Fi) sollen unterstützt werden:

Erstes Release:

  • Kommunikation mit einem geräteinternen Webbserver über http oder https
  • Kommunikation zwischen Modbus Clients und RSM600 über Modbus TCP
  • Kommunikation mit einem Zeitserver über SNTP
  • Kommunikation mit Modbus Servers wobei RSM600 als Modbus Client fungiert
  • Anfrage und Empfang von einem IP-Adresse über DHCP

Spätere Releases

  • Kommunikation zwischen OPC Clients und RSM600
  • Versand von E-Mails über MTP / SMTP (für Cry-Out)

Es soll durch Konfiguration möglich sein, Kommunikationsservices ein- oder auszuschalten. Dies soll für jede Netzwerkschnittstelle unabhängig möglich sein. Zum Beispiel soll das möglich sein Modbus nur auf Eth 1 zu erlauben, und http auf Eth 1 und Eth 2.

Funktionalität soll zum grossen Teil vom Plattformprojekt übernommen werden. Allerdings soll es für Modbus Server möglich sein unterschiedliche Modbudadresslisten gleichzeitig für unterschiedliche Schnittstellen zu verwenden.


#132 Backlog Ein- und Ausgänge 19 months ago

#135 Warnausgang Ein- und Ausgänge 19 months ago

Das Gerät muss mindestens einen von anderen Digitalausgängen unabhängige zweipoligen Warnausgang aufweisen, die nach Kundenwunsch durch die Kabelverschraubung nach Außen geführt werden kann.

Die Warnausgang soll zur Ausgabe von dem Warnstatus verwendet werden. Die Polarität soll auswählbar sein, d.h. "normally closed" oder "normally open".


#137 Ethernet Netzwerkkonfiguration Ein- und Ausgänge 19 months ago

Das Gerät soll über jede physische Ethernetschnittstelle (Eth 1, Eth 2, Eth-APL oder VDSL) via Internet Protocol (IP) in einem Netzwerk teilnehmen und kommunizieren können.

Die IP-Adresse, Netzmaske, Gateway und sonstige für Kommunikation notwendigen Parameter sollen für jede Schnittstelle entweder

manuell festgelegt werden können

-oder-

durch DHCP-Abfrage zugeordnet werden können.

Das Gerät muss selbst keinen DHCP Server zur Verfügung stellen.

Siehe auch das Plattformprojekt.


#139 Signalempfang AFE 19 months ago

Die empfangene Signale müssen verstärkt werden, damit sie in Digitalsignale umgewandelt werden können.

Dafür soll das AFE eine Verstärkerkette mit einstellbarem Verstärkungsfaktor aufweisen.

Die Regelung von der Verstärkung soll in Software passieren.


#140 Analog-Digital-Umwandlung AFE 19 months ago

Das AFE soll die empfangene und verstärkte Analogsignale in Digitalsignale umwandeln können und an den Messalgorithmus weitergeben.

Es soll möglich sein, eine Umwandlungsfrequenz (Sample Frequency) von mindesten 5 MHz zu verwenden.

Es soll möglich sein, eine Umwandlungsauflösung von mindesten 12 Bits zu verwenden.


#142 Verschlüsselung Wi-Fi Ein- und Ausgänge 29000 - Release 2 19 months ago

Die Kommunikation über Wi-Fi muss über WPA3 verschlüsselt werden können.

Weitere Verschlüsselungen wie WEP oder WPA/WPA2 dürfen auch zur Verfügung stehen.

Bei der Auslieferung eines Zählers bzw. Inbetriebnahme von der Wi-Fi-Schnittstelle muss WPA3 aktiv mit einem nicht-generischen Password eingestellt sein. Dies damit ein versehentliches Einschalten des Wi-Fis nicht zu einem ungeschütztem Zustand des Geräts führt.


#143 Access Point (AP) Ein- und Ausgänge 29000 - Release 2 19 months ago

Das RSM600 Wi-Fi Modul soll als Access Point fungieren können. Das SSID soll als öffentlich oder versteckt auswählbar sein.

Das RSM600 Wi-Fi Modul soll sich auch an einem vorhandenen AP anschließen können.

Bei der Auslieferung soll kein AP einstellt sein.


#144 Galvanische Trennung Analogschnittstellen Ein- und Ausgänge 19 months ago

Die Analogschnittstellen müssen galvanisch getrennt sein.


#145 Galvanische Trennung serieller Schnittstellen Ein- und Ausgänge 19 months ago

Die serielle Schnittstellen müssen galvanisch getrennt sein.


#147 Wiederaufladen von den Akkumulatoren Steuerelektronik 18 months ago

Die Akkus sollen von dem Gerät wieder aufgeladen werden können.

Das Gerät soll den Ladezustand bestimmen und anzeigen können. Bei dem Aufladen muss das Gerät den Ladestrom abhängig von Akkumulatorparametern begrenzen können.


#148 Parametrierbarkeit von Akkus Bediensoftware 18 months ago

Es soll möglich sein, die Akkuparametern über die Bediensoftware einzustellen.

Folgende Parametern müssen spezifiziert werden können:

  • Stromkapazität
  • Temperaturbereich bei Entladung
  • Temperaturbereich bei Aufladung
  • Maximaler Ladestrom (relevant nicht nur wegen Akkus sondern auch Installation)

Die Angabe kann implizit durch Auswahl aus einer Liste zugelassener Akkus oder durch Direktangabe einzelner Parameter erfolgen.

Siehe auch Tasks zu Messcontroller FW: (292) und Harware: (267).


#149 Terminal Terminal 18 months ago

RSM600 soll ein Terminal (Display und Tastatur) aufweisen.

Das Display muss zumindest grundlegende Daten wie Zählerstand und aktuellen Durchfluss anzeigen können. Weitere Anzeigewerte dürfen auch verfügbar sein und werden in Unteranforderungen spezifiziert.

Mit der Tastatur soll die angezeigte Größe ausgewählt werden können.


#151 Trennung Ethernetschnittstellen Ein- und Ausgänge 18 months ago

Es muss verhindert werden, dass Zugriff auf einem Netz aus einem anderen Netz durch RSM600 möglich ist. Das heißt, zum Beispiel, dass an Eth 1 angeschlossene Geräte unsichtbar und unerreichbar sind, für Geräte die an Eth 2 angeschlossen sind.

Es soll auch keine Einstellmöglichkeit in der Oberfläche angeboten werden, so ein Routing einzuschalten.

Zweck ist Datenübertragung von einem Kundennetz in einen anderen zu verhindern.

Für weitere Details, siehe das Plattformprojekt.


#155 Anschluss für lokales Terminal Steuerelektronik 18 months ago

Es soll möglich sein, das Terminal mit einem Kabel mit 6 Adern (bis mindestens 0,5 mm²) und Schirmung anzuschließen.


#156 Kombinierter Median- und Mittelwertfilter Messsystem 18 months ago

Der Algorithmus soll einen kombinierten Median- und Mittelwertfilter umsetzten, welcher auf der Ebene der Pfadgeschwindigkeiten agiert. Zudem sollen die Laufzeitdifferenzen in den Einzelpfaden gefiltert werden um eine stabile Kalibration zu ermöglichen.


#157 Anzeige Akkubetrieb Gesamtsystem 18 months ago

Wie soll das Gerät zeigen, dass es sich im Akkubetrieb befindet?


#160 Messarchiv Messsystem 18 months ago

RSM600 soll die Messergebnisse archivieren können, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt ausgelesen werden können. Die Ergebnisse sollen zyklisch überschrieben werden.

Folgenden Parameter sollen konfigurierbar sein:

  • Mitgeschriebene Werte
  • Archivierungsfrequenz (wie häufig ein Satz Werte geschrieben wird)

Das Bediensystem soll die Überschreibungsperiode anhand der oben angegebenen Parameter berechnen und anzeigen können.

Was soll bei Stromausfall passieren? Wie sollen die Archive gespeichert und abgesichert werden?


#162 Flanschformen Gesamtsystem 18 months ago

RSM600 soll als Standard mit folgenden Flanschformen verfügbar sein:

Nach ASME B 16.5:

  • ANSI150RF/RTJ
  • ANSI300RF/RTJ
  • ANSI600RF/RTJ
  • ANSI900RF/RTJ

Nach DIN EN 1092-1:

  • PN10 Typ 11, Oberflächengüte B1
  • PN16 Typ 11, Oberflächengüte B1
  • PN25 Typ 11, Oberflächengüte B1
  • PN40 Typ 11, Oberflächengüte B1
  • PN64 Typ 11, Oberflächengüte B2

#164 Korrosionsschutz Gesamtsystem 18 months ago

Der Zählerkörper soll mindestens einen Korrosionsschutz C3 nach ISO 12944 haben.

Hinweis: Dies entspricht GT400 und bezieht sich auf Wetterschutz. Für Bauteile die in Kontakt mit dem Betriebsgas kommen, gelten andere Anforderungen (i.e. 93).


#165 Austausch von Sensoren Gesamtsystem 18 months ago

Es soll möglich sein die Sensoren mit Hilfe des für GT400 bereits entwickelten Werkzeug auszutauschen während die Anlage unter Druck steht.

Dies soll bis mindestens maximal 105 bar möglich sein.


#166 Trockenkalibrierung Messsystem 18 months ago

RSM600 soll mindesten fünf (5) Parametersätze aus Trockenkalibrierung für verschiedenen Gasen speichern und aufrufen können.

Hinweis: Die Funktion soll ermöglichen, dass ein Zähler für verschiedenen Gasen eingesetzt werden kann, ohne dass eine neue Kalibrierung stattfinden muss.


#167 Zusätzlich verbotene Schadstoffe Gesamtsystem 18 months ago

Neue Bauteile dürfen außer bereits gesetzlich verbotenen Substanzen auch keine der folgenden Schadstoffe enthalten:

  • Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS)

#171 Interner Temperatursensor Messsystem 18 months ago

RSM600 soll als Option einen Temperatursensor im Zählerkörper verbaut zu haben können.

Der interne Temperatursensor muss nicht Eichamtlich zugelassen sein und darf auch nicht zu tief in den Gasstrom reinragen, damit Störungen minimiert werden.

Folgende Anwendungsfälle sollen vorgesehen werden:

  • Berechnung und Vergleich von Schallgeschwindigkeit nach AGA10 während Betrieb
  • Reynoldskorrektur während Betrieb
  • Feststellung von zu verwendete Trockenkalibrierdaten während Betrieb
  • Trockenkalibrierung

Für Druckmessungen während Betrieb soll ein Sensor mit Genauigkeit von Mindestens 1 % eingesetzt werden. Für Trockenkalibrierung wird der Sensor von der Prüfstelle verwendet und hier nicht näher spezifiziert.


#172 Kabel für Spannungsversorgung Ein- und Ausgänge 18 months ago

Das Kabel für Spannungsversorgung muss mindesten 3 Adern (Positiv, Negativ und PE) mit Aderquerschnitt von 0,75 mm² von bis mindestens 2,5 mm² haben können.


#173 Erkennen elektrischer Trennung von Displaygehäuse Gesamtsystem 17 months ago

Das Gerät muss erkennen wenn das Displaygehäuse vom übrigen System elektrisch getrennt wird, und dies entsprechend als Ereignis archivieren.

Dies soll verhindern, dass der Eichschalter gedruckt (oder durch Kurzschluss der Signalleitungen das Drucken des Eichschalters imitiert wird) werden kann ohne dass die Plombierung gebrochen wird.

Weiterhin muss verhindert werden, dass das Terminalgehäuse ausgetauscht werden kann, ohne dass dies erkennt und geloggt wird. Damit kann auch nicht die Plombierung des Eichschalters durch Tausch von Terminalgehäuse umgegangen werden.


#174 Genauigkeit PT100 Schnittstelle Steuerelektronik 17 months ago

Für die Trockenkalibrierung muss die Temperatur bei Raumtemperatur mit kleiner Fehler als 0.58 K bestimmt werden können. Dies beinhält alle Fehler inklusive Fehler vom Sensor und Messungenauigkeit der HW-Schnittstelle.

Herleitung: Vor allem für Trockenkalibrierung ist die hohe Genauigkeit notwendig. Schallgeschwindigkeit soll mit einer Genauigkeit von 0,1 % bestimmt werden.

Störung (laut AGA8) bei Temperatur T = 293,15 K Stickstoff, 1 bar : dSoS/dT = 0,6 m/s/K. Maximalfehler Schallgeschwindigkeit dSoS_max < 0,001 * 349,102 = 0,3491. 0,3491 / 0,6 = 0,5816


#175 Kalibrationsmodus Messsystem 17 months ago

Das Gerät muss in der Lage sein bei entsprechend gewählter Einstellung einen Nullpunktsabgleich durchzuführen. Hierbei werden die Offset Parameter der Differenzlaufzeiten so bestimmt, dass das Gerät bei 0-Durchfluss eine Gasgeschwindigkeit von 0 m/s in jedem Pfad misst. Die Anzahl an Messungen, die für diesen Nullpunktsabgleich ausgewertet werden soll variabel einstellbar sein.


#176 Signalnachführung Messsystem 17 months ago

Das Messfenster (zeitlich) muss immer so gewählt sein, dass gewährleistet ist, dass der Signalbeginn in einem einstellbaren Bereich (2 Parameter) der Messung liegt. Eine Reglung soll in einstellbarer Schrittweite erfolgen.


#178 Sensorbefestigung Gesamtsystem 17 months ago

Die Sensoren sollen auf gleiche Weise wie bei GT400 mit Klemmschraube und Nutmutter befestigt werden.


#180 Verbissschutz Elektronikgehäuse 17 months ago

Das Gehäuse soll gegen Schädlinge geschützt sein.


#201 Kabel für Digitalausgänge Ein- und Ausgänge 16 months ago

Für die Digitalausgänge soll ein Kabel mit mindestens 12 Adern und mindestens 0,75 mm² Aderquerschnitt durch eine, der als Standard mitgelieferte, M25 KV Vergussverschraubung ausgeführt werden können.

Dadurch soll es möglich sein, mit einem Kabel die folgende Ausgänge auszuführen:

  • Alarmausgang
  • Frequenzausgang 1
  • Frequenzausgang 2
  • Frequenzausgang 3 / Richtungsausgang 1
  • Frequenzausgang 4 / Richtungsausgang 2
  • Warnausgang

#202 Kabel Kommunikation Ein- und Ausgänge 16 months ago

Für Kommunikation soll ein Kabel mit mindestens 8 Adern und mindestens 0,75 mm² Aderquerschnitt durch die M20 KV Option Vergussverschraubung ausgeführt werden können.

Dadurch können zwei (2) Kommunikationskanäle (Ethernet, RS485, Ethernet-APL oder VDSL) ausführt werden. Da zwei Vergussverschraubung (eine als Standard und eine optional) zur Verfügung stehen ist dadurch der vollständige Mindestumfang der Kommunikation erfüllt.


#204 Kabel für Druckaufnehmer Ein- und Ausgänge 16 months ago

Für den Druckaufnehmer sollen 2-adrige Kabeln mit Aderquerschnitt von bis mindesten 0,75 mm² verwendet werden können.


#205 Kabel für Temperaturaufnehmer Ein- und Ausgänge 16 months ago

Für den Temperaturaufnehmen PT100 sollen 4-adrige Kabeln mit Aderquerschnitt von bis mindesten 0,75 mm² verwendet werden können.


#221 Schutzklasse Terminalgehäuse Terminal 16 months ago

Das Terminalgehäuse muss mindestens die Schutzklasse IP-66 haben.


#222 Anschluss für Digitalausgänge Steuerelektronik 16 months ago

Die Anschlüsse von Digitalausgänge (Frequenz, Richtung, Encoder, Alarm oder Warnung) soll mit Aderquerschnitt bis mindestens 0,75 mm² möglich sein.


#223 Anschluss für Kommunikation Steuerelektronik 16 months ago

Die Anschlüsse von Kommunikation (Ethernet, RS485, Ethernet-APL oder VDSL) soll mit Aderquerschnitt bis mindestens 0,75 mm² möglich sein.


#231 Startbildschirm Favoriten Bediensoftware 16 months ago

Es soll möglich sein, die Ansicht mit bis zu 10 Werten / Daten selbst zu konfigurieren als eine Art Favoritenübersicht.


#236 Verkettung von Digitalfilter Messsystem 14 months ago

Die Digitalfiltern sollen in einer nach Parametrierung einstellbaren Reihe verkettet werden können.

Die Signalqualität soll nach jedem angewendeten Filter ausgewertet werden können, damit bewertet werden kann, ob ein Filter zu ein Verbesserung der Signalqualität und Auswertbarkeit führt.


#237 Maß für Signalqualität Messsystem 14 months ago

Der Messalgorithmus soll mindestens ein Vergleichswert für Signalqualität umsetzten (zum Beispiel SNR, Signalamplitude, etc.) damit entschieden werten kann ob ein Signal auswertbar ist.

Die Signalqualitätswerte sollen für

  • Regelung der Messzustandsmaschine verwendet werden können
  • Verwerfen von nicht auswertbaren Signalen
  • Berechnen der Akzeptanzrate

verwendet werden.

Die Grenzwerte sollen parametrierbar sein.


#256 Bestimmtung Absolutflugzeit Ultraschallsignal Messsystem 13 months ago

Im Rahmen der Berechnung des Durchflusses aus den Ultraschalldaten muss aus jedem Signal (up- und down-Richtung in jedem Pfad) eine Absolutflugzeit (ToF) bestimmt werden.


#257 Erstellung eigener Modbus (Server) Userliste Plattform 13 months ago

Es muss möglich sein, selber mehrere Modbus Userlisten über mindestens 100 Werte zu erstellen.

Unterschiedliche Schnittstellen für Modbus Server (COM1, COM2, Eth1, Eth2, Wi-Fi, etc) sollen gleichzeitig unterschiedliche Userlisten verwenden können (mind. 1 pro Schnittstelle). Zum Beispiel soll es möglich sein Instanz-F auf COM1 und Eth1 zu verwenden und gleichzeitig eine selbst erstellte Userliste auf Eth2. Es ist nicht notwendig, dass mehrere Userlisten auf eine Schnittstelle gleichzeitig verwendet werden können. Zum Beispiel könnte die aktive Userliste für eine Schnittstelle aus einem Dropdownmenü über alle angelegte Userlisten ausgewählt werden.

Die Userlisten sollen, für jeden in der Liste spezifizierten Koordinatewert (typischerweise Anzeigewert), eine Modbusadresse zuordnen.

Anwendungsfall ist für Kundenspezifische Geräte die über voreingestellten Modbusadressen Daten auslesen.

Beispiel:
Kundengerät holt Durchfluss immer über Modbusadresse 1234 und Schallgeschwindigkeit immer über Modbusadresse 5678. Die Userliste muss damit die Verknüpfungen

  • 'Koordinate für Durchfluss' : Adresse 1234
  • 'Koordinate für Schallgeschwindigkeit' : Adresse 5678

beinhalten.

Siehe auch das Plattformprojekt.


#258 Bestimmung Differenzlaufzeit Ultraschall Messsystem 13 months ago

Zur Bestimmung eines Durchflusses aus den gemessenen Ultraschalldaten soll die Laufzeitdifferenz (dt) von up-und downstream Signal in jedem Pfad direkt bestimmt werden können. Dieses Verfahren soll eine höhere Genauigkeit gewährleisten, als es durch die Verwendung der Differenz beider Absolutflugzeiten erreicht wird.


#263 Kalibration der Differenzlaufzeiten Messsystem 13 months ago

Die Differenzlaufzeiten sollen für jeden Pfad kalibriert werden, indem verlangt wird, dass das Gerät bei 0-Durchfluss eine Gasgeschwindigkeit von 0 misst.


#264 Kalibration der Absolutlaufzeiten Messsystem 13 months ago

Die Absolutlaufzeiten sollen mit demselben Verfahren wie die Pfadlängen kalibriert werden. Die tatsächlichen Laufzeiten (Sensor - Sensor) ergeben sich aus der Hälfte der Differenzaufzeit von direktem Signal und doppelt-reflektiertem Signal. Der Kalibrationsparameter ist folglich die Differenz der tatsächlichen Laufzeit und der aus dem direkten Signal bestimmten Laufzeit. Der Kalibrationsparameter der Laufzeitdifferenz muss hier ebenfalls berücksichtigt werden.


#270 AGC Einstellungen anpassen Messsystem 13 months ago

Auf Basis der Maximalamplitude im gemessenen Rohsignal soll nach jeder Messungen die Verstärkung der Verstärkerschaltung für jeden Messvorgang individuell (up- und downstream für jeden Messpfad) so angepasst werden, dass die erwartete Signalamplitude in einer gut zu analysierenden Größenordnung liegt. Die Regelung soll über eine fixe Stepsize (Parameter) realisiert werden, um ein Übersteuern zu vermeiden. Es soll ein einstellbares Toleranzband (2 Parameter) in der Signalamplitude umgesetzt werden, um ein Toggeln zwischen Einstellungen zu vermeiden.


#273 FIR Filter Messsystem 13 months ago

Das Gerät soll einen Finite-Impulse-Response Filter als Bandpass zur Verfügung stellen. Der akzeptierte Frequenzbereich sowie die Schärfe/Tiefe des Filters soll einstellbar sein.


#299 Akzeptanzrate Messsystem 13 months ago

Das Gerät soll ein SW-Modul zur Berechnung von der Akzeptanzrate umsetzen.

Die Akzeptanzrate soll aus dem aktuellen Zustandswert der Messung (0 oder 1; ungültig oder gültig) und vorangegangenen Zustandswerten berechnet werden. Sie soll eine Aussage über das Verhältnis (0 % bis 100 %) zwischen ungültigen und gültigen Messungen (0 und 1) eines Ensembles darstellen. Die Tiefe der Akzeptanzrate soll einstellbar sein (1 Parameter).

Eine Akzeptanzrate von 100 % soll bedeuten, dass alle Werte des Ensembles gültig sind.

Das Modul soll mehrere Instanzen aufweisen, damit separate Akzeptanzraten für Einzelpfaden sowie für das Gesamtsystem mit dem gleichen Algorithmus berechnet werden können.

Das Akzeptanzratenmodul darf keine Bewertung von Signale o. ä. beinhalten, sondern erhält nur die Gültigkeitsinformation der aktuellen Messung. Eine Bewertung der Signale muss außerhalb dieses Moduls geschehen.


#300 Erstellung von selbst definierten Funktionen Bediensoftware 29000 - Release 2 13 months ago

Eine freie Programmierung von bis zu mindestens 10 Funktionen soll möglich sein. Die Programmierung soll als Textstring zumindest darstellbar sein. Zum Beispiel könnte

({xxxx} + {yyyy})/2

die Mittelwert aus den Werten an den Adressen xxxx und yyyy entsprechen oder

{xxxx} > 0.9 {yyyy}

ein Binärwert 1 wenn der Wert an der Adresse xxxx grösser als 90 % des Werts der Adresse {yyyy} ist, und 0 sonst.

Die berechnete Werte sollen über Modbus aufrufbar sein (durch Erstellung eigenes Superblocks). Binärwerte sollen zusätzlich an einem DO ausgeführt werden können.

Zum Beispiel errechnete theoretische Schallgeschwindigkeit und eine definierte Schallgeschw. als Vergleich.


#302 Ersatzwertbildung Messsystem 12 months ago

Fällt ein Pfad aus, soll er aus anderen Pfaden rekonstruiert werden können. Grundlage hierfür sollen die Pfadverhältnisse nach IS0 17089, 7.4.1.3 sein. Die Pfadverhältnisse sollen in Geschwindigkeitsintervallen hinterlegt werden um eine Sensitivität auf mit der Geschwindigkeit variierende Anströmbedingungen und damit veränderte Pfadverhältnisse zu gewährleisten.

Sobald ein Pfad ausfällt, soll das Gerät in Störmenge zählen. Fallen mehr als zwei Pfade aus, ist die Gesamtmessung ungültig.


#340 Sicherung vor Überspannung und falscher Polung Ein- und Ausgänge 11 months ago

Der RSM600 Eingang der Spannungsversorgung sollte vor Überspannung und falschen Anschließen der Pole (Spannungsversorgung +/- 24 V/DC) geschützt werden. Zum Beispiel über eine Schmelzsicherung oder ähnliches.


#343 Plattform Plattform 11 months ago


#344 Business Logic Plattform 11 months ago


#345 Betriebssystem Plattform 11 months ago


#346 Kernel Plattform 11 months ago


#350 Anzeige vom Akkumulatorstatus Plattform 11 months ago

Das Gerät soll den Zustand der Akkumulatoren anzeigen können.

Unter anderem sollen:

  • aktuelle Ladung als Anteil der maximalen Ladung
  • ob zurzeit aufgeladen wird oder nicht
  • erwartete mögliche Betriebszeit mit aktueller Ladung

angezeigt werden können.


#351 Parametrierung von Digitalausgängen (DO1-DO4) Plattform 10 months ago

Die vier (4) Digitalausgänge sollen auf folgende Weise durch Auswahl parametriert werden können:

  • DO1: Aus, Betrag Durchfluss, Durchfluss Upstream, Vorgabefrequenz, Boolesche Ausgabe
  • DO2: Aus, DO1 invertiert, DO1 invertiert mit Alarm, Vorgabefrequenz, Boolesche Ausgabe
  • DO3: Aus, Durchfluss Downstream, Flussrichtung 1, Vorgabefrequenz, Boolesche Ausgabe
  • DO4: Aus, DO3 invertiert, Flussrichtung 2, Vorgabefrequenz, Boolesche Ausgabe

Es soll auch möglich die Wertigkeit als Gasflussmenge pro Puls oder Pulse pro Gasflussmenge einzustellen. Eine Warnung soll gegeben werden, wenn eine Darstellung des Maximaldurchflusses durch die gewählte Parametrierung nicht möglich ist.

Es soll eine Vorgabefrequenz für alle Frequenzausgänge angegeben werden können.

Es soll für jeden Digitalausgang (DO1-DO4) eine boolesche Funktion angegeben werden können. Diese Funktion soll bei der Auswahl "Boolescher Ausgabe" auf den entsprechenden Digitalausgang gespiegelt werden. Siehe auch Anf. 300)


#352 Parametrierung von Stromausgang 4-20mA Plattform 10 months ago

Der Stromausgang soll durch Auswahl als einer der folgenden Modi parametriert werden können:

  • Aus
  • Absolutbetrag des Durchfluss
  • Durchfluss mit Vorzeichen (siehe auch Anf. 87).

#353 Umsetzung Zugriffsrechte Plattform 10 months ago

Die Funktionsweise der Zugriffsrechte soll aus dem Plattformprojekt (RFC7) übernommen werden.


#354 Parametrierung und Umrechnung von Messeinheiten Plattform 10 months ago

Die Parametrierung von Messeinheiten soll aus dem Plattformprojekt (RFC 7) übernommen werden.

Da der Messcontroller alle Berechnung in metrischen Einheiten ausführt und übergibt soll die Umwandlung zwischen metrischen Einheiten und parametrierten Einheiten im Linuxcontroller stattfinden.


#362 Stacking Messsystem 10 months ago

Das Gerät soll über einen Filter "Stacking" verfügen, welcher ein- und ausschaltbar ist. In diesem Analysemodus werden die vier letzten gemessenen Signale in beiden Messrichtungen in jedem Pfad aufaddiert und das resultierende Signal anschließend analysiert. Hierdurch wird unkorreliertes Rauschen im Signal unterdrückt.


#364 Parameterliste für Batteriebetrieb Plattform 10 months ago

Das Gerät soll in Batteriebetrieb mit voller Funtionalität weiterarbeiten können.

Es soll aber möglich sein, gewisse Funktionen in Batteriebetrieb automatisch auszuschalten, wie zum Beispiel Netzwerk oder Wi-Fi.

Bei Wegfall der externen Spannungsversorgung soll das Gerät automatisch die Umstellung vornehmen um die Funktionalität einzuschränken. Bei Widerherstellung der Spannungsversorgung soll das Gerät automatisch zurück zur vollen Funktionalität übergehen.

Diese Funktion soll Batterielaufzeit verlängern können, in dem Funktionalität angepasst wird.


#365 Protokolle serieller Schnittstellen (COM1 & COM2) Plattform 10 months ago

Die serielle Schnittstellen COM1 und COM2 sollen von einander unabhängig als Modbus Server, Modbus Client oder DZU (nicht Release 1) verwendet werden können.

  • (nicht Release 1) Als DZU sollen Daten an einem Flow Computer ausgegeben werden können. Siehe RMG-internes Dokument DZU_20140204.pdf für Spezifikation.
  • Als Modbus Server sollen Daten über Instanz-F, beispielsweise an einem Flow Computer, ausgegeben werden können. Siehe ISO 17089, Anhang F für Spezifikation.
  • Als Modbus Client sollen Daten für die AGA10-Berechnung von einem PGC geholt werden können. Dafür sollen zumindest Modbuslisten für die RGC7 und PGC9300 als Standard auswählbar sein. Siehe Dokumentation zu den jeweiligen Produkten für Modbusadressen.

Zusätzlich soll es die Möglichkeit geben, eigene Modbus Userlisten anzulegen um kundenspezifische Anwendungen zu unterstützen. Es soll möglich sein unterschiedliche Modbuslisten auf unterschiedliche Schnittstellen gleichzeitig zu verwenden. Zum Beispiel wäre es damit möglich Fremdgeräte als Quelle für Gaszusammensetzung zu verwenden.

Es soll auch möglich sein, Modbus Userlisten zu importieren, statt in der Bedienoberfläche händisch anzulegen.


#367 Parameter für Signalbearbeitung und Signalregelung Messsystem 10 months ago

Must Have: Es soll möglich sein alle Parameter für Signalbearbeitung (Grenzfrequenzen, Filtertiefe, etc.) und Signalregelung (Signalnachführung, AGC-Einstellungen, etc.) für jeden Pfad bzw. Signalweg separat einzustellen.

Useful: In der Bedienoberfläche soll es zusätzlich möglich sein, jeden Parameter für alle Pfade mit einer einzelnen Eingabe einzustellen (zum Beispiel durch das Setzten eines Häkchens).


#368 Mechanische Eigenschaften Terminalgehäuse Elektronikgehäuse 10 months ago

Das Terminalgehäuse soll UV-beständig und schlagfest sein. Es soll auch gegen statische Aufladung geschützt sein.


#370 Durchflusswert für Regelzwecken Messsystem 10 months ago

Es soll möglich sein, einen zweiten (oder mehrere) Durchflusswert berechnen zu lassen. Die Durchflusswerte sollen mit unterschiedlichen Parametereinstellungen berechnet werden, damit die Antwortzeit vs. Genauigkeit angepasst werden kann.

Die Berechnungen sollen parallel verlaufen und die unterschedlichen Durchflusswerte sollen alle als Quelle für Stromausgang, HF-Ausgang, etc. verwendet werden können.

Diese Funktionalität soll ermöglichen, dass das Gerät gleichzeit als Zähler (mit hoher Präzision und längerer Antwortzeit) und Regelgerät (kürzere Antwortzeit).


#372 Netzwerkprotokolle Plattform 9 months ago


#373 Protokoll Modbus TCP Plattform 9 months ago

Die Kommunikation über Modbus TCP über die Ethernetschnittstellen und Wi-Fi soll analog zu Modbus über serielle Schnittstellen funktionieren (siehe Anf. 365). Unabhängig von einander sollen die Netzwerkschnittstellen für Modbus TCP Server und Modbus TCP Client verwendet werden können.

  • Als Modbus Server sollen Daten über Instanz-F, beispielsweise an einem Flow Computer, ausgegeben werden können. Siehe ISO 17089, Anhang F für Spezifikation.
  • Als Modbus Client sollen Daten für die AGA10-Berechnung von einem PGC geholt werden können. Dafür sollen zumindest Modbuslisten für die RGC7 und PGC9300 als Standard auswählbar sein. Siehe Dokumentation zu den jeweiligen Produkten für Modbusadressen.

Zusätzlich soll es die Möglichkeit geben, eigene Modbus Userlisten anzulegen um kundenspezifische Anwendungen zu unterstützen. Es soll möglich sein unterschiedliche Modbuslisten auf unterschiedliche Schnittstellen gleichzeitig zu verwenden. Zum Beispiel wäre es damit möglich Fremdgeräte als Quelle für Gaszusammensetzung zu verwenden.

Es ist nicht notwendig, dass mehr als eine Modbusliste auf eine Netzwerkschittstelle als Server gleichzeitg verfügbar ist (auf unterschiedlichen Ports).

Es soll auch möglich sein, Modbus Userlisten zu importieren, statt in der Bedienoberfläche händisch anzulegen.


#375 Fehlerhandling Gesamtsystem 9 months ago

Das Gerät soll über ein Fehlerhandling verfügen, welches dem Benutzer Einschränkungen in der Funktionsweise übermittelt. Dabei soll zwischen Warnungen und Fehlern unterschieden werden.


#378 Umsetzung Logging Plattform 9 months ago

Die Funktionalität von Logging (Fehler, Warnungen, Parameterschreiben, etc.) soll von dem Plattformprojekt übernommen werden.


#379 Zyklische Archive Plattform 29000 - Release 2 9 months ago

Das Gerät soll die Möglichkeit Parametern (Ausgabedaten, Funktionswerte, etc.) in zyklische Archive zu schreiben anbieten.

Es soll möglich sein:

  • Die Schreibfrequenz einzustellen
  • Die Parametern die geschrieben werden auszuwählen
  • Die Archivgrösse (wenn mehrere Archive gleichzeitig aufgezeichnet werden)

Die Bediensoftware soll die Archivperiodzeit (die Zeit bis das Archiv überschrieben wird) ausrechnen und anzeigen.

Über die Bediensoftware soll das auch Möglich sein, die Archive auszulesen und in einer Datei zu speichern.


#380 Software Eichschalter Plattform 9 months ago

Neben dem physischen Eichschalter soll auch ein virtueller Eichschalter in Software umgestetzt werden. Die Verfügbarkeit des Softwareschalters soll von dem physischen Eichschalter geschutzt sein. Wenn aktiv, sind Softwareschalter und physischer Eichschalter äquivalent bezüglich Rechteerteilung.

Die Umsetztung soll von dem Plattformprojekt übernommen werden.


#381 Firmware Update über Browser Plattform 9 months ago

Es soll möglich sein, die Firmware über die Browserschnittstelle zu updaten, zum Beispiel durch das Hochladen einer Datei.

Bei einem Firmwareupdate dürfen die Parametern nicht überschrieben werden. Wenn neue Parametern hinzukommen sollen sie auf einen Standardwert (pro Parameter angegeben) gesetzt werden und nicht auf einen undefinierten oder ungültigen Wert gelassen werden.

Die Umsetztung soll von dem Plattformprojekt übernommen werden.


#382 Aufzeichnung von Werten Plattform 29000 - Release 2 9 months ago

Es soll möglich sein, eine Aufzeichnung von ausgewählten Werten zu speichern. Dies unterscheidet sich von Archive in dem keine Mittelwerte gebildet und gespeichert werden.

Die Aufzeichnung soll mit auswählbarem Startpunkt und Stoppunkt ausgeführt und über die Webboberfläche auf einem Rechner gespeichert werden können. Die Maximaldauer kann von Hardware/Speicher/sonstige Bedingungen begrenzt sein.

Die Aufzeichnung soll mit einem externen Tool wieder aufgespielt und als Demonstration für zum Beispiel Kunden verwendet werden können.


#383 Anpassung Bediensystem an RSM600 Plattform 9 months ago

Die Anpassungen und extra Funktionalität der graphischen Oberfläche soll nach Spezifikation in dem Dokument "RSM600_webui.docx" umgesetzt werden.


#384 Verwaltung von Zählwerken im Linuxcontroller Plattform 9 months ago

Der Linuxcontroller soll die vier (4) Zählwerke (Betriebsvolumen (vorwärts und rückwärts) und Störvolumen (vorwärts und rückwärts)) umsetzten und verwalten.

Die Umsetztung soll aus dem Plattformprojekt übernommen werden.


#385 Ansteuerung lokales Displays Plattform 9 months ago

Der Linuxcontroller soll die Ansteuerung über die serielle Schnittstelle zum lokalen Display übernemhen.

Das Protokoll für Kommunikation wird, nach Abstimmung zwischen Displaycontrollerentwicklern und Linux Controllerteam, in den Tasks spezifiziert.

Siehe auch Hawdware Tasks (275, 303)


#386 Betriebsart MID und non-MID Plattform 9 months ago

Das Gerät soll zwei Betriebsarten aufweisen:

  • 1) MID: Die maximale Zeit, nach der die Eichschreibrechte automatisch zurückgezogen werden, ist auf 30 min begrenzt. Eine kürzere Zeit soll auch durch Parametrierung möglich sein.
  • 2) non-MID: Der Eichschalter/Eichtaster kann dauerhaft offen gelassen werden. Es soll immer noch möglich sein, eine Zeit einzustellen, nach der der Eichschalter automatisch geschlossen wird. Die Zeit soll aber nicht begrenzt sein.

#387 Zugriffsrechte lokales Terminal Plattform 9 months ago

Auf dem lokalen Display sollen vor allem Daten ausgelesen werden können. Man soll alle Parameter und Werte, die von einem nicht angemeldeten User sichtbar sind, auslesen können.

Die Schreibrechte sind begrenzt auf Netzwerkseinstellungen, damit eine Remoteverbindung hergestellt werden kann.

Es ist nicht notwendig, dass man sich via Display / Keypad einloggen kann.


#393 Zählwerk für Encoderausgang Ein- und Ausgänge 7 months ago

Es soll möglich sein, die Datenquelle für den Encoderausgang auszuwählen.

Zumindest müssen Betriebsvolumen und Normvolumen auswählbar sein.


#394 Parametrierung von Encoderausgang Plattform 5 months ago

Es soll möglich sein folgende Parameter für den Encoderausgang einzustellen:

  • Zeitabstand zwischen automatisch gesendeten Telegrammen
  • Verhältnis zwischen Telegramm Typ A und Typ B
  • Quelle (Betriebsvolumen oder Gesamtvolumen)

#395 Ansteuerung von Trockenkalibrierung Plattform 5 months ago

Es soll möglich sein die Trockenkalibrierung über die Bedienoberfläche auszuführen. Dafür soll die entsprechende Funktion in der Messcontroller FW angesteuert werden.

Siehe auch Tasks zu Messcontroller FW (357, 358).


#396 Kommunikation mit Messcontroller Plattform 5 months ago

Der Linuxcontroller muss mit dem Messcontroller über die vorgesehene UART-Schnittstelle kommunizieren können.

Das Protokoll wird in dem Messcontroller Task 291 spezifiziert.


#403 Anbindung Messsystem Plattform 5 months ago

Das Messsystem wird vom Messcontroller umgesetzt. Der Ablauf ist von vielen Parametern abhängig. Die meisten Parameter brauchen keine spezielle Behandlung (aus Plattformperspektiv) sondern müssen einfach normal schreibbar und lesbar sein.

Normalbetrieb

Im Nomalbetrieb werden viele Grössen während des Messverfahrens bestimmt und an den Linuxcontroller übergeben. Einige davon fordern spezielle Aufmerksamkeit und/oder werden für weitere Berechnungen (im Linuxcontroller) benötigt:

Für Zählwerk relevant:

  • Volumeninkrement mit zugehöriger Gültigkeit und Richtung (1x)

Für Hauptarmaturenbrett relevant:

  • Schallgeschwindigkeit (1x)
  • Korrigierter Durchfluss (1x)

Eingabe für die Diagnosendatenberechnung:

  • Gasgeschwindigkeit (1x pro Pfad)

Daraus Ebenengeschwindigkeiten, Drallwinkel, Profilfaktoren, Symmetrieparameter, Turbulenz, siehe auch Anforderung dazu und ISO 17089-I:2019, 8.9.

Für Messtechnikbrett relevant, da Diagnose nach ISO 17089-I:2019, 8.9:

  • SNR (2x pro Pfad)
  • AGC (2x pro Pfad)
  • Maximalamplitud (2x pro Pfad)
  • Schallgeschwindigkeiten (pro Pfad)
  • Signaldaten (je nach Auswahl)

Zu den Themen Hauptarmaturenbrett und Messtechnikarmaturenbrett, siehe auch Dokument ”Anwendungsfälle RSM600”

Simulationsbetrieb

Ähnlich zu Normalbetrieb mit der Ausnahme, dass die aus den Einzelpfaden berechnete, mittlere Gasgeschwindigkeit nicht aus Messungen stammt sondern aus einem Vorgabewert. Basierend hierauf wird daraus ein (korrigierter) Durchfluss

berechnet. Der Simulationsbetrieb wird vor allem bei der Inbetriebnahme verwendet um die Kommunikation zu prüfen.

Trockenkalibrierung

Die Trockenkalibrierung kann über einfaches Schreiben von Parametern stattfinden, allerdings soll auch eine spezialisierte Seite im WebUI angeboten werden. Auf der Seite soll die Quelle für Druck und Temperatur auswählbar sein und danach die Kalibrierung durch einen Klick gestartet werden können. Zusätzlich können weitere Parameter für die Kalibrierung eingestellt werden (Dauer und/oder Anzahl Messungen).

Aus technischer Perspektive wird nach dem Starten von der Kalibrierung erstmal die Schallgeschwindigkeit über AGA10 berechnet. Dies wird als Sollschallgeschwindigkeit (Vorgabewert) an den Messcontroller weitergereicht. Danach wird der Modus von ”Messung” auf ”Kalibrierung” über Parameter umgestellt. Der Messcontroller führt die Kalibrierung aus und geht automatisch zurück in ”Messung”. Die Standardabweichung (vom Messcontroller berechnet) wird ausgelesen und angezeigt.

Signaldaten auslesen

Im Messtechnikarmaturenbrett sollen Signaldaten als Plots angezeigt werden können. Dafür müssen erstmal die gewünschten Messpfade (-richtungen) auswählt werden und als Parameter an den Messcontroller übergeben werden (für einen Sechspfader bspw. 010000000000 um das Downstream-Signal von Pfad 0 anzufordern). Der Messcontroller zwischenspeichert danach das Signal (ein paar hunderte Werte, entsprechend der Sampleanzahl pro Signal) für die erste gewünschte Messung und sendet diese an den Linuxcontroller. Diese können dann sofort aufgezeichnet werden. Danach zwischenspeichert der Messcontroller die zweite gewünschte Grösse und zyklisch so weiter. Sind alle angeforderten Signale abgearbeitet, werden diese von vorne beginnend fortlaufend aktualisiert.

Fenster ”Duchflussprüfung Prüfstelle”

Fenster zur Bestimmung der Parameter zur Kennlinienkorrektur: Während der Durchflussprüfung muss die Kennlinienkorrektur ausgeschaltet werden, um auf Basis der (abgesehen von Reynoldskorrektur und Justage) unkorrigierten Fehlerkurve die Korrekturparameter zu bestimmen. Sonst soll die Messung normal laufen.


#405 Bereitstellung Pfadspezifische Daten Plattform 4 months ago

Pfadspezifische Diagnosedaten und Momentanwerte (AGC, Trallwinkel, Pfadgasgeschwindigkeiten, SOS für jeden Pfad, etc.) sollen von dem Messcontroller weitergeleitet oder berechnet werden und via das Armaturenbrett bereitgesetellt werden. Siehe auch Dokument zu WebUI.

Diese entsprechen zum grossen Teil der Daten aus ISO 17089:2019 5.5.5 und 8.9 die auch für Fingerprint verwendet werden. Siehe auch GT400.


#406 Trockenkalibrierung und Erstellen von Trockenkalibrierschein Bediensoftware 4 months ago

Es soll möglich sein die Trockenkalibrierung über die WebUI zu steuern.

Dabei soll die Quelle für Schallgeschwindigkeit einstellbar sein; aus AGA10 oder Vorgabewert. Siehe auch Dokument zu WebUI und RSM200.

Statistische Daten zu gemessener Schallgeschwindigkeit und Gasgeschwindigkeit sollen vor dem Kalibrierung gesammelt werden, und nachdem die Kalibrierung ausgeführt wurde.

Aus den statistischen Daten und Daten über Gasbeschaffenheit sollen einen Trockenkalibrierschein als PDF über das WebUI bereitgestellt werden. Siehe auch RSM200.


#407 Kennlinienkorrektur und Korrekturschein Bediensoftware 4 months ago

Über das WebUI soll es möglich sein, die Koeffizienten für die Kennlinienkorrektur zu bestimmen und in das Gerät als Parameter schreiben. Siehe auch Dokument zu WebUI.

Dabei muss es mögich sein eine Liste mit relativen Fehlern zu gemessenen Geschwindigkeiten anzugeben woraus die Koeffizienten berechnet werden. Die berechnete Koeffizienten sind vom Korrekturverfahren abhängig (Polynom oder Interpolation).

Danach sollen die Koeffizienten in das Gerät übertragen werden. Schliesslich sollen weitere Fehler, nachdem die Korrekturfunktion angepasst wurde, angegeben werden können damit daraus einen Korrekturschein erstellt werden kann. Der Schein soll als PDF im WebUI bereitgestellt werden. Siehe auch GT400 und RSM200.


#408 Parameter Report und Prüfschein erstellen Bediensoftware 4 months ago

Über das WebUI soll es möglich sein

  • einen Parameter Report
  • einen Prüfschein

zu erstellen und als PDF runterladen. Der Parameter Report ist eine vollständige Auflistung aller Parameter des RSM600. Der Prüfschein beinhält nur die Eichamtliche Parameter (vgl. Datenbuch bei Umwertern). Siehe auch GT400 und RMS200.


#409 Fingerprintarchiv Plattform 3 months ago

Das Gerät soll Fingerprints bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen speichern damit sie als Vergleich für zukünftige Fingerprints verwendet werden können.

Grund ist, dass Fingerprints nur unter ähnlichen Betirebsbedingungen mit einander verglichen werden dürfen.


#452 Analyse Signaleigenschafen Messsystem Funktonsmuster Teil 1 7 weeks ago

Bevor die Laufzeitanalyse eines Signals durchgeführt wird, soll dieses auf charakteristische Merkmale überprüft werden, welche zur Beurteilung der Eignung des Signals verwendet werden. Betrachtet wird das Signal nach dem Filtervorgang. Typische Größen sind bspw.: globales Maximum, Nullstellen, Extrempunkte, SNR


#477 Absicherung Kommunikation Displaycontroller / Linuxcontroller Terminal 5 weeks ago

Die Kommunikation zwischen Displaycontroller und Linuxcontroller muss die Anforderungen in WELMEC-Leitfaden 7.4 erfüllen (T1 - T8).

Dort wird gefordert, dass übertragene Daten gegen Änderungen durch eine CRC32 Prüfsumme geschützt wird (T2, T3). Zusätzlich (T4) soll ein nicht öffentlicher Startwertwert verhindern, dass Daten gefälscht werden können.

Für die Kommunikation zwischen Displaycontroller / Linuxcontroller ist besonders wichtig, dass der Status des Eichschalters nicht durch ein gefälschtes Telegramm an das Haupgerät übertragen werden kann. Obwohl die exakte Umsetzung des Übertragungsprotokoll in den Tasks spezifiziert werden soll, wird empfohlen die folgende Komponenten in die CRC32 Prüfsumme aufzunehmen:

  • Laufnummer vom Telegramm
  • Identifikationsnummer vom Displaycontroller
  • Identifikationsnummer vom Linuxcontroller

Eine Verschlüsselung (Verhindern Lesen von dritte) der übertragenen Daten wird nicht in den Richtlinien verlangt, darf aber umgesetzt werden.


#478 Berechnung Ebenengeschwindigkeiten Plattform MS Plattform MVP 4 weeks ago

Es sollen folgende Ebenengeschwindigkeiten berechnet werden:

Axiale Geschwindigkeit Je Ebene (1-4) berechnet sich die Geschwindigkeit

Querströmungsgeschwindigkeit Zunächst muss der Ebenenwinkel der Ebenen (1-4) bestimmt werden. Damit wird die Geschwindigkeit bestimmt Wichtig: In der SW muss der Ebenenwinkel zunächst von Grad zu Bogenmaß umgerechnet werden: y_rad = y_deg * PI/180

Referenzen vk_i: Korrigierte Pfadgeschwindigkeit des Pfads 'i' (m/s) alpha_i: Pfadwinkel des Pfads 'i' in Degree v_aj: Axiale Geschwindigkeit der Ebene 'j' y_j: Ebenenwinkel der Ebene 'j' v_qj: Querströmungsgeschwindigkeit der Ebene 'j'

Zur Ebene 1 gehört der Pfad 1 und 2, zur Ebene 2 der Pfad 3 und 4 usw.


#480 Berechnung Profilfaktoren Plattform MS Plattform MVP 4 weeks ago

Die Berechnung der Profilfaktoren ist abhängig vom System (6 oder 8 Pfad)

Der gesamte Profilfaktor berechnet sich zu: 6 Pfad: 8 Pfad:

Im 6 Pfad System sind die Detail-Profilfaktoren: In der X-Achse:

In der Y-Achse:

Im 8 Pfad System sind die Detail-Profilfaktoren: tbd


#490 Testvorbereitung Gesamtsystem 2 weeks ago

Für den Test des RSM600 stehen diese Aufgaben an: Unter Beachtung des Testkonzepts Testkonzept Plattform

Ausfüllen der Testumgebung-Beschreibung

Testumgebung RSM600 In Zusammenhang mit den folgenden Punkten U.a. Definition der einzelnen Testziele:

  • wie können die Anforderungen geprüft werden
  • wie können welche Schnittstellen getestet werden

Zusammentragen der Spezifikation der HW-Schnittstellen

Welche elektrischen und logischen Bereiche sind relevant

Finden und definieren Test-Hardware unter Berücksichtigung der Spezifikation zuvor

Die Test-Hardware muss programmatisch ansteuerbar sein (optimalerweise über Ethernet) Sofern möglich sollte sie so viele Schnittstellen abdecken wie möglich um die Anzahl an Geräten klein zu halten

Test-Hardware aufbauen und mit dem RSM600 testen

Aufbau genau dokumentieren (so das es jederzeit nachgebaut werden kann)

Aufsetzen der SW-Testframeworks

Dokumentation des Aufbaus und der Benutzung Dazu gehört neben einem möglichen Python Framework auch statische Codeanalyse, Metriken Erfassung und Performanz-Auswertung

GoCD Test Pipeline(s) aufsetzen, u.a.

  • Statische Codeanalyse und Modultests Messcontroller
  • Statische Codeanalyse und Modultests Linuxcontroller
  • Integrationstests Linuxcontroller
  • Systemtest Gesamtprodukt

Aufsetzen einer Testüberblick Infrastruktur

Beispielsweise "Allure Report" Link, alle Ergebnisse aus den Pipeline Durchläufen sollen hier zentralisiert gemeldet werden

Absprache mit der Produktion hinsichtlich EOL Tests

Welche Tests können dort wiederverwendet werden, was ist für den EOL Test notwendig Im Optimalfall besteht ein funktionaler EOL-Test vollständig aus einem Subset unserer Tests.


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Note: See TracReports for help on using and creating reports.